
Hamburg - Hamburger Schnack Teil 2.
Hamburg Lexikon Teil 2.
Alter und Alte - sind weitverbreitete Anreden, die sich ungeniert durch die Konversation selbst jüngster Schulkinder ziehen und in schlichteren Sprachkreisen bis weit über die Jugend hinaus geläufig bleiben. Häufig wird das " t " als " d " gesprochen, manchmal verschwindet es auch ganz oder wird zu einem zweiten " l ". Diese Variante klingt dann noch beindruckener, wenn ein kurzes " Eh " davorgeschaltet wird Es bewirkt eine minimale Pause, die aber die Anrede um so besser zur Geltung gelangen läßt, z.B. in: " Eh, Aller, hömmazuh " (hör einmal zu).
angetütert - ist, wer einen Schwips hat und schon ein bißchen - duhn ist.
breegenklöterig - Wer sich breegenklöterig fühlt, der ist ganz durcheinander, z.B. wirr im Kopf vor lauter Aufregung. " Bregen " ist das plattdeutsche Wort für Gehirn, - " klöterig " steht für etwas Zusammenschlagendes, vieleicht sind die beiden Hirnhälften gemeint?
Quiddje - oder " Quittje " ist eine halb scherzhafte, halb spötische Benennung für Nichthamburger oder Neuzugezogene in der Stadt.



Wie “schnackt” man Hamburgerisch? Natürlich reden die ganz Alten noch “platt” - aber auch das Hamburger Jungvolk, welches dem Platt leider nicht mehr mächtig ist, hat in seinem täglichen Wortschatz einiges aus dem Platt herü...
Weblog: Hamburg SchnackAufgenommen: 25. September 2007