
Hamburg - Hamburger Schnack Teil 3.
Hamburger Schnack Teil 3.
bruttig - ist die Luft häufig vor einem Gewitter. Das plattdeutsche Wort bedeutet "schwül", "heiß" und letet sich von "Brut" bzw. "brüten" ab.
Bückel - ist die Kurzform zur Bezeichnung des Bücklings, des geräucherten Herings. Zugleich diente das Wort früher als Spottname für einen mageren, - spiddeligen Menschen.
Buttje - nennt man einen richtigen Hamburger Jung. Die Verkleinerungsform der Bezeichnung für den Speisefisch Butt wird als Koseform für den Ausdruck "kleiner Junge" gebraucht. Jedoch war das nicht immer so, und früher galten die Buttjes oder Butscher keineswegs als kleine, " nüddeliche" Racker, sondern so bezeichnete man bis Ende des 19. Jahrhunderts in der Regel grobe, unangenehme Kerle, für die erst dann allmählich die Bezeichnung - Briet aufkam. Aber ob niedlich oder rüde, bekämpft haben sich die Straßenjungs zu allen Zeiten, und kamen kleine Städter einmal zum Ausflug nach Finkenwerder, dauerte es bestimmt nicht lange, bis so etwas wie das im Hamburgischen Wörterbucharchiv belegte " Hamburger Buttcher, Fingerlutscher" gebrüllt wurde. Die Ausdrücke "Knabe" oder "Bub" sind in Hamburg ungebräuchlich.


