Hamburg in den 70ern

Donnerstag, 31. Mai 2007

Ich habe schlecht geschlafen! Da war dieser Traum, der mich zurück in die 70er Jahre versetzte. Hamburg befand sich im Umbruch. Der Starclub schließt und das Onkel Pö wird eröffnet. U- und S-Bahngleise werden unter der Alster verlegt. Die Köhlbrandtbrücke wird gebaut. Großfahndungen wegen Baader – Meinhof Terrorismus sind an der Tagesordnung, und natürlich das Sonntagsfahrverbot wegen der Ölkrise. Deutschland wird Fußball Weltmeister. Als Uwe Seeler seine Karriere beendet, fange ich als Jugendlicher an, meine Buffer für Altona 93 zu schnüren. Altona 93, das ist der Club mit den schwarz rot weiß gestreiften Zebra Trikots. Ein alter Traditionsclub der auch den ersten Hamburger Nationalspieler stellte. Adolf Jäger so auch der Name, des immer noch Vereinseigenen Stadions an der Griegstraße, der „ Adolf Jäger-Kampfbahn“. „Hamburg `75, Jungs war das gemütlich, da schien noch ein richtiger Mond in der Nacht, die Musik haben wir noch mit der Hand gemacht – So was gibt’s es heute nicht mehr, ist verdammt lange her, ist verdammt lange her…“ Damals wohnte ich …“ Tür an Tür mit Alice“. Mein erstes Auto, ein R4 mit Revolverschaltung, und … „im Wagen vor mir Sitzt ein junges Mädchen“. Ich beklebte ihn mit bunten ...“ Butterfly “. …“Die kleine Kneipe in unserer Straße“, da war ich gern. Ich trank immer…“ Griechischer Wein“. Ich hatte eine Freundin, ich rief Sie an und…“ wähle 333“, sie war mein …“ Woman From Tokyo“ wir hatten eine tolle …“Black Night“. Wir feierten und feierten und waren …“ Volle Granate Renate“. Wir trugen Veddelhosen ( Zimmermannshosen) Parker und lange Haare. Ich lernte …“Little Willy“ kennen, und wir wollten zusammen Urlaub in …“Mexico“ machen, aber meine …“Mama Loo“ und …“ Pappa Joe“ hatten was dagegen. Also beschlossen wir anders …“Action“ zu machen. Wir bauten uns ein …“ Wig-Wam Bam“, und schliefen ein. Plötzlich traf mich ein …“ Ballroom Blitz“. Ich wachte auf, und merkte, ich bin zurück…. Es war nur ein Traum.

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Hamburg- Radtour in die Innestadt

Mittwoch, 30. Mai 2007

Meine heutige Radtour führt mich durchs Niendorfer Gehege, immer am Kollauwanderweg entlang bis zum Eppendorfer Mühlenteich. Hier wo die Hamburger Alsterschwäne ihr Winterquartier beziehen, dort pflegt der Schwanenvater die über 200 Höckerschwäne. Denn die Alsterschwäne haben in Hamburg eine lange Tradition. Eine Verordnung stellt die Vögel seit 1664 unter Schutz. In früheren Zeiten glaubten die Stadtväter, das Hamburg Hansestadt bliebe, solange es die Alsterschwäne gäbe. 1818 begann dann die Betreuung durch einen städtischen Schwanenvater. Im Herbst werden die Schwäne dann in die Rathausschleuse getrieben. Dort schnappt sich der Schwanenvater, mit einem sichern griff die Vögel, verteilt sie dann auf mehre Schuten. Und dann geht’s ins Winterquartier. Meine Fahrt führt mich weiter durchs Noble Harvestehude. Manche Häuser am Alsterlauf haben direkten Zugang zum Wasser. An der Außenalster entlang führt mich mein Weg direkt in die Innenstadt. An der Ecke Bergstraße/ Mönckebergstraße steht die Hauptkirche St.Petri. Sie ist die älteste Pfarrkirche Hamburgs.1195 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt. Der linke bronzene Türzieher mit Löwenkopf am Hauptportal ist das älteste erhaltene Kunstwerk Hamburgs. Der Turm in seiner heutigen Form ist 132 Meter hoch. Der Rathausturm ist zum vergleich 112 Meter hoch. Hier beginnt meine zweite Trainingseinheit. 544 Stufen bis in die Turmspitze. Die oberste Plattform in der Turmspitze hat einen Durchmesser von 2 Meter. Hier steht ein Stuhl, von hier aus hat man einen wunderschönen Blick über Hamburg. Bei starkem Wind spürt man wie sich der Kirchturm bewegt. In der Kirche am zweiten Pfeiler auf der rechten Seite hängt ein Bild „ Weihnachten“ 1813 in St.Petri. Es erinnert an das Ereignis am Heilgen Abend 1813 . Hamburg wurde von Napoleons Truppen belagert. Sie benutzten die Kirche als Sammelstelle und Pferdestall. Die französischen Soldaten vertrieben alle armen Hamburger Bürger und Bürgerinnen, die keinen Vorrat für ein halbes Jahr vorweisen konnten. Zunächst wurden sie in der St.Petrikirche gesammelt und dann in einer bitterkalten Nacht aus der Stadt vertrieben. Viele erfroren auf dem weg nach Altona. Meine Radtour ist für heute beendet. Nur noch schnell nach Hause Füße hoch und den Abend genießen. Eintritt: Erw. 2 € Kinder 1€ Der Turm ist geöffnet: Mo-Sa : 10-17 Uhr und Sonntags nach dem 10 Uhr Gottesdienst bis 16 Uhr.

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Hamburg- Neuling !

Montag, 28. Mai 2007

Moin Moin,
bin neu hier und muss mich erst einmal zurechtfinden.
Vieleicht habt ihr einmal lust auf meiner Website unter www.rikschatours.de. vorbeizuschauen.
Gruß Jörn

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