An den Landungsbrücken, "Brücke 1." fahren die Hafenfähren der "HADAG", zum normalen HVV Tarif immer im Pendelverkehr zwischen Landungsbrücken und Finkenwerder hin und her. An der Station "Dockland" steigt man aus und steigt einmal auf das Gebäude hinauf und genießt die wunderschöne Aussicht über den Hafen. Mit einer der nächsten Fähren gehts dann zur Station "Museumshafen Övelgönne". Im Museumshafen liegen wunderschöne alte Schiffe. Wenn man den Anleger verlassen hat, hält man sich nach links und geht bis zum Strand. Oberhalb vom Strand geht der Elbwanderweg an den Kapitänshäusern und Lotsenhäuser vorbei. Hier geht man bis zur Strandperle. Die Strandperle ist Kult. Hier trifft sich Jung und Alt beim Bier, Kaffee,Wein oder sonstiges. Man genießt den schönen Blick über die Elbe.
Besucht auch mal meine Website unter: http://www.rikschatours.de
bruttig - ist die Luft häufig vor einem Gewitter. Das plattdeutsche Wort bedeutet "schwül", "heiß" und letet sich von "Brut" bzw. "brüten" ab.
Bückel - ist die Kurzform zur Bezeichnung des Bücklings, des geräucherten Herings. Zugleich diente das Wort früher als Spottname für einen mageren, - spiddeligen Menschen.
Buttje - nennt man einen richtigen Hamburger Jung. Die Verkleinerungsform der Bezeichnung für den Speisefisch Butt wird als Koseform für den Ausdruck "kleiner Junge" gebraucht. Jedoch war das nicht immer so, und früher galten die Buttjes oder Butscher keineswegs als kleine, " nüddeliche" Racker, sondern so bezeichnete man bis Ende des 19. Jahrhunderts in der Regel grobe, unangenehme Kerle, für die erst dann allmählich die Bezeichnung - Briet aufkam. Aber ob niedlich oder rüde, bekämpft haben sich die Straßenjungs zu allen Zeiten, und kamen kleine Städter einmal zum Ausflug nach Finkenwerder, dauerte es bestimmt nicht lange, bis so etwas wie das im Hamburgischen Wörterbucharchiv belegte " Hamburger Buttcher, Fingerlutscher" gebrüllt wurde. Die Ausdrücke "Knabe" oder "Bub" sind in Hamburg ungebräuchlich.
Kalifornien, Brasilien oder beides zusammen .......geht das?.....Das Geht! Kurz entschlossen haben wir unsere Räder auf`s Auto gepackt und sind zum Schönberger Strand gefahren. Zwischen Laboe und Hohwacht, auf dem Ostseeküsten Radweg, gibt es die Orte Kalifornien und Brasilien. Die Strecke läßt sich sehr gut fahren. Kurzer Zwischenstop und ab in die Ostsee.....bbbbrrrrr....kalt aber herlich. Der Strand, ist im Abschnitt Schönberger Strand sehr schön. Zum Abschluß der Tour dann noch ein Fischbrötchen und dann gehts wieder ab nach Hamburg.
Es war am letzten Samstag, es muß so gegen 15.30 Uhr gewesen sein. Ich hatte gerade eine Tour vom Rathaus zu Landungsbrücken. Meine Fahrgäste sind gerade ausgestiegen und ich hatte ein wenig Zeit mich mit einem meiner Kollegen zu unterhalten. Plötzlich tauchen fünf junge Männer , so um die 25 auf. Wir brauchen drei Rikschas. Ihr seid schon mal Gebucht schallt es aus der Gruppe. Einer rennt erst einmal los und holt Bier. Was wollt ihr denn machen? Fragt einer der Velotaxifahrer..... Eine Tour durch Hamburg. Auf jedenfall Reeperbahn , St.Pauli.....und dann noch das Rathaus und Alster. Als alle drin sitzen, geht die Tour mit Schlachtgesängen los. Als erstes zur Reeperbahn. Das heißt erst einmal mächtig Bergauf. Plötzlich tickt mir von hinten einer auf die Schulter. Wir wollen auf jeden fall ein Rennen......und du hast mit uns beiden 238 kg an Bord. Meine 80 kg und die 180 kg von der Rikscha.......auweia. Woher kommt Ihr denn? Lautet meine Frage. Aus Köln. Kölle A...... Und wieder Gesänge. Jetzt gehts Bergauf, ein Gespräch ist jetzt nicht mehr möglich, mein Puls steigt in die Höhe. Auf dem Kiez angekommen fahren wir mitten durch. Hans Albers Platz, Große Freiheit u.s.w. . Die Gesänge verstummen. Denn mittlerweile befinden wir uns im tiefsten St.Pauli und sind auf dem Weg ins Schanzenviertel. Auf der Feldstr. noch ein kurzer Zwischenstop an der Tanke. Bier ist alle. Die Fahrt führt uns nun über den Neuen Wall, Hamburgs Nobel Einkaufsmeile, zum Rathaus und an die Alster. Am Ende der Tour noch nette freundliche Verabschiedungen. Das war wirklich mal eine echt schöne Tour. So etwas hat man nicht immer. Die Köllner sind schon ein lustiges Völkchen. Da sind wir ja einmal gespannt auf das erste Heimspiel des FC.St.Pauli - 1.FC Köln
Hamburg Lexikon Teil 2. Alter und Alte - sind weitverbreitete Anreden, die sich ungeniert durch die Konversation selbst jüngster Schulkinder ziehen und in schlichteren Sprachkreisen bis weit über die Jugend hinaus geläufig bleiben. Häufig wird das " t " als " d " gesprochen, manchmal verschwindet es auch ganz oder wird zu einem zweiten " l ". Diese Variante klingt dann noch beindruckener, wenn ein kurzes " Eh " davorgeschaltet wird Es bewirkt eine minimale Pause, die aber die Anrede um so besser zur Geltung gelangen läßt, z.B. in: " Eh, Aller, hömmazuh " (hör einmal zu).
angetütert - ist, wer einen Schwips hat und schon ein bißchen - duhn ist.
breegenklöterig - Wer sich breegenklöterig fühlt, der ist ganz durcheinander, z.B. wirr im Kopf vor lauter Aufregung. " Bregen " ist das plattdeutsche Wort für Gehirn, - " klöterig " steht für etwas Zusammenschlagendes, vieleicht sind die beiden Hirnhälften gemeint?
Quiddje - oder " Quittje " ist eine halb scherzhafte, halb spötische Benennung für Nichthamburger oder Neuzugezogene in der Stadt.
Zum Besuch der Queen Mary 2 am 26.7.07 im Hamburger Hafen. Hamburg Lexikon Teil 1.
achter(n) - heißt " hinten " oder " hinter ".
Altstädter - Elbsegler.
Anbinner - steht spötisch für die Berufsbezeichnung " Festmacher ".
bannig - bedeutet " sehr "oder " ganz schön ". Auf dem Fischmarkt war heute morgen aber bannig was los.
Barkasse - heißt eigentlich das größte Beiboot von Kriegsschiffen. Im Hamburger Hafen bezeichnet es ein Motorboot mit zumeist überdachtem und verkleidetem Fahrerstand. Es ist sehr robust gebaut und wird sowohl zu Personen- wie zur Güterbeförderung eingesetzt.
Dobbas - ist ein Begriff zur Bezeichnung einer großen, schweren Sache, eines dicken Brockens. Wenn die Queen Mary 2 die Elbe hochkommt, könnte es z.B. heißen: " Was `n Dobbas ".
Döntjes - sind kleine, häufig altbekannte Anekdoten und Geschichten, die immer wieder zu hören sind.
Kiek mol wedder in - lautet die zum Abschied ausgesprochene plattdeutsche Aufforderung, einmal wieder vorbeizuschauen.( Guck mal wieder rein )
Kieker - ist das plattdeutsche und seemänische Wort für Fernrohr oder Fernglas. Also, wenn mann die Queen Mary 2 schon vom weiten sehen will, vergesst euern Kieker nicht.
verholen - ist ein Begriff aus dem Hafen. Es bedeutet, daß ein Schiff von einem Liegeplatz an einem anderen gebracht wird. Wer dagegen z.B. in einer Kneipe die Aufforderung erhält, sich " zu verholen ", sollte zusehen, daß er das Lokal alsbald verläßt, denn es heißt natürlich nichts anderes als: Verschwinde!
Zwei Stunden Autofahrt von Hamburg entfernt, liegt der Campingplatz Drejby. Sehr schön gepflegter Platz direkt am Strand. Die Sanitäranlagen sind wie üblicherweise in Dänemark Top. Für Familie mit Kindern besonders gut geeignet. Der Strand ist wirklich Spitze. Im Wasser keine Steine. Auch als Tagesausflug zum Strand kann ich diese Ecke nur empfehlen. Keine Parkplatzsuche, keine Parkplatzgebühren, keine Kurtaxe und selbst bei schönstem Sonnenschein( sehr selten in diesem Sommer ) nicht überfüllt. Der totale Gegensatz zur Lübecker Bucht, wo sich alle dicht an dicht am Strand sonnen. Drejby Strand Camping Kagnaesvey 85 DK-6470 Sydals Tlf.: 74404305 www.drejby.dk Meine Website: http://www.rikschatours.de
Am 26.7.07 ist es wieder soweit. Die Queen Mary 2 kommt wieder nach Hamburg. Hunderttausende von Menschen werden sich wieder an der Elbe und im Hamburger Hafen dieses Spektakel anschauen. Die Hamburger lieben die Queen Mary 2. Wenn man an den Landungsbrücken steht und auf die Queen wartet......und dann plötzlich wie aus dem nichts, dieses Gigantische Schiff auftaucht....... 3 mal Singnalhorn...... Gänsehaut pur. Dann wollen alle wieder von den Landungsbrücken zum Cruise Center und sich die Queen aus nächster nähe ansehen. Wir Velotaxi Fahrer werden dann wieder mächtig viel zu tun haben. Auf meiner Website http://www.rikschatours.de gibt es noch einiges zum Thema Velotaxi (Rikscha) .
Rückblick! Hamburg erlebte am Wochenende die 4. Harley Days.....Was für eine Party. Die Stadt war mit Touristen und Harley Fahrern überfüllt. Am Freitag Nachmittag begann dann auch endlich das schöne Wetter. Wir, die Velotaxi Fahrer, konnten uns vor Fahrten nicht mehr retten. Einer unserer Velotaxi Fahrer hat es gewagt..... Mit der Rikscha und Fahrgästen mitten durch die Harleyparade. Großes gejole beim Publikum. Am 26.7.07 steht dann nun das nächste große Ereignis in Hamburg an. Die Queen Mary 2 kommt.......... Auf meiner Website gibt es über Rikschas und Hamburg mehr...... http://www.rikschatours.de
Heute beginnen die Harley Days. Die Stadt füllt sich langsam. Es ist schon einiges los. Am Hafen und auf der Reeperbahn kesseln schon die ersten Harley´s durch die Gegend. 50 000 Motorräder und 700 000 Besucher werden erwartet. Heute Abend auf der Live Bühne eine der besten Live Rock Band`s: Die Happy ! An allen drei Tagen gibt es Stunt Shows, Harley Probefahren u.s.w.. Dann am Sonntag ab 12.00 Uhr die Paradefahrt mit 10 000 Bikern quer durch die Stadt. Hamburg boomt....... Das lange Party-Wochenende kann beginnen. Am Samstag und am Sonntag werde ich dann mit der Rikscha zwischen 12.00-20.00 Uhr die Reifen Qualmen lassen. Nähere Infos, auf meiner Website unter: http://www.rikschatours.de http://www.rikschatours.de
Zum vierten mal finden am kommenden Wochenende 13.7.-15.7.07 die Harley Days in Hamburg statt. Rund 700 000 werden erwartet, und wollen auf dem Heiligengeistfeld und der Glacischausee feiern. Doch eine Anwohnerin hatte geklagt. Das Ergebnis ist nun, das es am Freitag zwischen 22 und 23 Uhr nicht lauter als 65 Dezibel und am Samstag zwischen 23 und 24 Uhr nicht lauter als 60 Dezibel werden darf. Dieser Lärmpegel entspricht einer lauten Unterhaltung. da bin ich ja einmal gespannt ob das gut geht. Am Samstag und am Sonntag von 12.00-20.00 Uhr werde ich mit dem Velotaxi ( Rikscha) in Hamburg unterwegs sein, und mich auf die vielen Gäste in Hamburg freuen. Garantiert lautlos. http://www.rikschatours.de
Am Samstag den 7.7.07 ist es wieder soweit. In Hamburg findet wieder einmal der Schlagermover statt. Ab 15.00 Uhr fahren die bunt geschmückten Trucks vom Heiligengeistfeld über die Reeperbahn zu den Landungsbrücken und dann wieder zum Heiligengeistfeld. Stimmung garantiert. http://www.rikschatours.de
Meine heutige Tour mit dem Fahrrad führt mich über den Volkspark zum Forst Klövensteen. Von dort fahre ich zur Elbe. Hier, oberhalb des emaligen Campingplatzes, am Falkensteiner Ufer hat man eine Wunderschöne Aussicht über die Elbe. Ich fahre weiter,immer am Elbufer entlang, Richtung Innenstadt. Mein heutiges Ziel ist das Hamburger Rathaus. Ich bin zwar in Hamburg geboren, aber im Rathaus selber war ich noch nie. Das wird sich heute ändern, denn ich nehme an einer Führung im Rathaus teil.
Das Rathaus wurde 1896-97 gebaut. Die Fassade hat eine Gesamtlänge von 111m, der Turm hat eine Höhe von 112m. Das ganze Gebäude steht wegen des morastigem Unterbodens auf ca. 4000 Rammpfählen. Mit 647 Räumen hat das Hamburger Rathaus mehr als der Buckingham Palast. Am meisten beeindruckt war ich, wie prunkvoll die einzelnen Räume ausgestattet sind. Holzvertäfelungen, die Wandbemalungen und natürlich die Tapeten aus Leder mit Hamburg Wappen. Im großen Festsaal wiegt ein Kronenleuchter 1,7 Tonnen und hat 240 Glühbirnen. Der Aufgang zur Bürgerschaft, alles aus Gold und weißen Marmor. Die Deckenbemalung zeigt den idealen Lebenslauf eines Hamburger Bürgers aus dem letzten Jahrhundert. Das letzte mal habe ich so etwas ähnliches bei einer Führung durch das Schloss Neuschwanstein gesehen, nur mit dem unterschied das hier die Räume auch heute noch benutzt werden. Das Rathaus wurde im zweiten Weltkrieg kaum beschädigt, nur der Turm hat etwas abbekommen. Einige Einschusslöcher sind bei genauen hinsehen noch in der Fassade zu erkennen. Das Rathaus sollte aber gesprengt werden, doch der Zünder versagte. Man kann ihn in einer Vitrine sehen. Im Innenhof dann der Brunnen. Er wurde zur Erinnerung an die Cholera errichtet die in der Stadt wütete als das Rathaus gebaut wurde. An dieser Krankheit starben damals mehrere Tausend Menschen. Denn schmutziges Wasser brachte den Tod. Die Figuren auf dem Brunnen zeigen die lebenswichtige Bedeutung des sauberen Wassers. Der Brunnen hatte aber noch eine ganz andere Funktion. Er versorgte das Rathaus durch unterirdische Kanäle mit Frischluft.
Fazit: Es lohnt sich wirklich einmal eine Führung mitzumachen. Selbst als Hamburger kann man noch einiges zur Geschichte Hamburgs lernen.
Preise und Öffnungszeiten unter: http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/senat/rathaus/start.html