
Hamburg - Mutiger Tourist! Hut ab...
Montag, 29. Dezember 2008






Wusstet Ihr schon, das in Deutschland 2205 Personen den Familiennamen "Hamburg" tragen.
Aus dem Kalenderblatt vom 5.Januar 2009 "Hummelkalender 2009"


Gestern wurde bereits auf dem noch unbebauten Strandkai unmittelbar vor dem Marco Polo Tower geprobt.

Wenn Thomas Gottschalk (58) um 20.45 Uhr live aus Stuttgart in die HafenCity schaltet, werden Efraim Memedi (37, Baggerführer) aus Altona und Sebastian Kiesel (23, Maschinenbaustudent) aus Seevetal hochgradig nervös sein. Sie sind die Kandidaten der Außenwette, die zum zweiten Mal aus dem Hamburger Hafen übertragen wird. Was genau sie wetten, ist bis zur Sendung geheim. Nur so viel: Memedi steuert einen Bagger auf einem Ponton, und Kiesel gibt Anweisungen ... Auf die Idee kamen sie auf dem "Baggerspielplatz" an der Hovestraße. Kiesel: "Dort haben wir ausprobiert, was man alles baggern kann."





Doku Soap "Echt Reeperbahn" Teil 3./ 2.12.08 21.00 Uhr "NDR"!
"Echt Reeperbahn" zeigt das Leben auf dem Kiez - zwischen Sexshops, Alkohol und Obdachlosen. "Wir haben den Anspruch, die Menschen nicht vorzuführen, sondern authentisch zu bleiben", sagte Ralf Quibeldey, Leiter der Abteilung Talk und Unterhaltung beim Norddeutschen Rundfunk (NDR), heute. Protagonisten der Reihe sind Kiezgrößen wie "Inkasso-Henry" und die Domina "Lady Divina", Existenzgründer und junge Familien. Die fünfteilige Doku-Soap läuft vom 18. November an immer dienstags (21 Uhr) im NDR-Fernsehen.
Kiez-Urgestein "Inkasso-Henry" stellt schon im Vorspann klar: "Wir haben unsere eigenen Gesetze hier und die muss man befolgen." Der 64-Jährige verdiente sein Geld als Türsteher, Geldeintreiber und Zuhälter, steht inzwischen als "Koberer" vor einem Stripclub und versucht, Touristen anzulocken. An ihm oder anderen Kiez-Orignalen, Obdachlosen und Erotikshops und -clubs mit ihren beiden kleinen Kindern vorbeizulaufen, gehört für Caroline Menge zum Alltag. Mit ihrem Mann lebt sie mitten auf dem Kiez und muss damit umgehen, dass ihre Söhne immer wieder Fragen nach Gewalt, Sex und Prostitution stellen.
Jeweils 45 Minuten dauern die Folgen der Reihe. "Es wurden zwar schon viele Dokumentationen über die Reeperbahn gedreht, aber noch keine Doku-Soap, die die Menschen über längere Zeit begleitet", sagte Quibeldey. "Dem Produktionsteam ist es gelungen, Menschen zu finden, die einem das Herz öffnen und die unterschiedlichsten Charaktere haben." (dpa)