Zurzeit ist die Kältewelle überall das Thema Nr.1. Wir hier in Hamburg haben im Gegensatz zu anderen Orten in Deutschland, mit -11 Grad in der Nacht, noch Recht angenehme Temperaturen. Die Feuerwehr Hamburg übte gestern auf der Alster die Eisrettung. 15 Minuten haben die Feuerwehrmänner Zeit, vom Einsatzsingnal bis zur Rettung einer Person.
"Wichtig ist, dass man sich ruhig verhält", sagte Feuerwehrsprecher Peter Braun. Paddelt man von einer Eisscholle zur anderen, verliert man zu viel Energie. Versinkt man im Wasser, gilt: Innerhalb von zehn Sekunden muss man auftauchen, sonst setzt ein tödlicher Atemreflex ein. Schafft man es mit dem Kopf an die Luft, überlebt man ungefähr 15 Minuten lang im kalten Wasser. Mit einem Schlauchboot rückten die Retter auf der dünnen Eisfläche zum vermeintlich Verunglückten vor. Neben dem Boot zogen sie zwei Leitern mit - zur Druckverteilung. Nach wenigen Minuten hatten sie die eingebrochene Person gerettet.
Am Dienstag hatte der 62 jährige Gerd D. gemütlich seine runden auf dem brüchigen Eis des Stadtparksees gedreht. Selbst als die Polizei ihn über Lautsprecher eines Rettungshubschrauber warnte kam der Mann nicht vom. Gestern rasten dann 7. Polizeiwagen plus Feuerwehr zur Alster. Wieder war Gerd D. auf dem Eis. Gerd D. wurde daraufhin festgenommen – und seine Schlittschuhe wurden beschlagnahmt.
Können wir uns bei dieser Kälte vielleicht wieder einmal auf ein Alstervergnügen auf der Alster freuen?
Zurzeit ist die Eisschicht der Alster gerade einmal 3 cm dick. 20 cm dick muss die Eisdecke sein damit wieder einmal Eisvergnügen auf der Alster stattfinden könnte.
Das letzte Alstervergnügen fand meines Wissens vor 12 Jahren statt. Aber genau weiß ich es leider auch nicht mehr. 500 000 Menschen spazierten damals auf der Alster herum. Manche Händler übernachteten damals auf dem Eis, um sich morgens eine Erlaubnis für 700 Euro zu kaufen, damit sie den begeisternden Menschen Glühwein und Bratwurst verkaufen konnten.
von rikschadriver
in Sonstiges
um
20:48
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