Hamburg - Fernsehtipp!

Freitag, 23. Januar 2009

Mein Fernsehtipp für alle Hamburg Freunde! 23.1.09, 20.15 NDR

"Wohngeschichten" , wohnen zwischen Alster und Elbe.

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Hamburg - Eisrettung auf der Alster

Donnerstag, 8. Januar 2009

Zurzeit ist die Kältewelle überall das Thema Nr.1. Wir hier in Hamburg haben im Gegensatz zu anderen Orten in Deutschland, mit -11 Grad in der Nacht, noch Recht angenehme Temperaturen.  Die Feuerwehr Hamburg übte gestern auf der Alster die Eisrettung. 15 Minuten haben die Feuerwehrmänner Zeit, vom Einsatzsingnal bis zur Rettung einer Person.
"Wichtig ist, dass man sich ruhig verhält", sagte Feuerwehrsprecher Peter Braun. Paddelt man von einer Eisscholle zur anderen, verliert man zu viel Energie. Versinkt man im Wasser, gilt: Innerhalb von zehn Sekunden muss man auftauchen, sonst setzt ein tödlicher Atemreflex ein. Schafft man es mit dem Kopf an die Luft, überlebt man ungefähr 15 Minuten lang im kalten Wasser. Mit einem Schlauchboot rückten die Retter auf der dünnen Eisfläche zum vermeintlich Verunglückten vor. Neben dem Boot zogen sie zwei Leitern mit - zur Druckverteilung. Nach wenigen Minuten hatten sie die eingebrochene Person gerettet.
 
Am Dienstag hatte der 62 jährige Gerd D. gemütlich seine runden auf dem brüchigen Eis des Stadtparksees gedreht. Selbst als die Polizei ihn über Lautsprecher eines Rettungshubschrauber warnte kam der Mann nicht vom. Gestern rasten dann 7. Polizeiwagen plus Feuerwehr zur Alster. Wieder war Gerd D. auf dem Eis. Gerd D. wurde daraufhin festgenommen – und seine Schlittschuhe wurden beschlagnahmt.
 
Können wir uns bei dieser Kälte vielleicht wieder einmal auf ein Alstervergnügen auf der Alster freuen?
Zurzeit ist die Eisschicht der Alster gerade einmal 3 cm dick. 20 cm dick muss die Eisdecke sein damit wieder einmal Eisvergnügen auf der Alster stattfinden könnte.
Das letzte Alstervergnügen fand meines Wissens vor 12 Jahren statt. Aber genau weiß ich es leider auch nicht mehr. 500 000 Menschen spazierten damals auf der Alster herum. Manche Händler übernachteten damals auf dem Eis, um sich morgens eine Erlaubnis für 700 Euro zu kaufen, damit sie den begeisternden Menschen Glühwein und Bratwurst verkaufen konnten.

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Hamburg - Vorsicht Abzocke!

Donnerstag, 8. Januar 2009

Mein Fernsehtipp: Heute Abend 8.1.09, 21.00 Uhr auf  NDR „Kriminalreport“
Hier deckt ein Fernsehteam vom NDR die Machenschaffen der Firma „Aktiv Trans“ auf.
Die Firma schleppt in Hamburg Autos ab, die länger als 90 Minuten auf den Parkplätzen von Kaufhäusern und Discountern parkt. Zunächst wird ein so genannter Späher aktiv, der Fotos macht und sich die Zeiten Protokolliert. Danach wird zur Kasse gebeten. Über 100 € werden dann fällig. Vor einigen Jahren war ich einmal selber betroffen und darum werde ich heute Abend die Sendung aufmerksam verfolgen. Das stinkt nach „Abzocke“.    

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Hamburg - Zum Schmunzeln!

Sonntag, 28. Dezember 2008

Huulbesen       .………….. Staubsauger
Nokiksel           …………… Lexikon
Pansenklöner …………… Bauchredner
 
Hamburger Schrecken:
O! Einfacher Schrecken. Oha! Fortgeschrittener Schrecken. Ohauaha! Großer Schrecken.
Der umsatzstärkste Geldautomat Deutschlands steht gegenüber der Davidwache auf der Reeperbahn. Die Hamburger Sparkasse zahlt dort monatlich bei 20 000 Abhebungen rund 16,8 Millionen Euro aus.
Käpten Bums   ……….Kapitän einer Hafenfähre
Mettensenker   ……….Gärtner
Poller – Elli       ……….Prostituierte auf dem Straßenstrich

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Hamburg - Serviceleistung der Post

Montag, 22. Dezember 2008

Die Serviceleistung der Post lässt wirklich zu wünschen übrig. Noch schnell vor Weihnachten bei E-bay etwas ersteigert. Das Paket ist raus schreibt mir der Verkäufer. Der Briefkasten ist schon seit drei Tagen leer. Heute müsste das Paket aber kommen. Ich schaue aus dem Fenster, es ist 22.12.08, 14.05 Uhr. HHuurraa… der Postbote ist da. Doch der Postbote klingelt nicht. Er fährt wieder weg. Schade! Mein Paket ist noch nicht dabei. Na ja, vor Weihnachten haben die halt viel zu tun. Vielleicht kommt es dann morgen…. 22.12.08, 14.15 Uhr… ich gehe zum einkaufen, schnell noch einmal in den Briefkasten geschaut. Erstaunen… eine Benachrichtigungskarte der Post. Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, leider war es heute nicht möglich Ihnen folgende Sendung zuzustellen:
Datum: 20.12.08 15.50 Uhr. Ohne Worte…

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Hamburg - Frau in Not!

Sonntag, 18. Mai 2008

Wie immer bin ich am Samstag so gegen 11.30 Uhr im Depot.
Wie auf Bestellung fing es an zu regnen. Keine schönen Vorraussetzungen für einen Erfolgreichen Samstag. Viele Fahrer sind gar nicht erst raus gefahren.
Ich hatte aber nun um 18.00 Uhr eine Gebuchte Tour. Also blieb mir nichts anderes übrig, ich musste los.
Auf dem Rathausmarkt angekommen, war ich dann auch schon ziemlich nass.
Nach kurzer Wartezeit bekomme ich dann meine erste Tour. Eine Älteres Pärchen wollte in die Deichstraße. Wir fahren los.
An der Willy-Brandt-Straße, auf Höhe der Nikolaikirche, sehe ich plötzlich auf der anderen Straßenseite eine ältere Frau auf der Straße liegen.
Es ist wirklich unfassbar, kein Autofahrer hält an und leistet erste Hilfe. Die Autos rasen einfach weiter.
Ein kurzes ausweichen und das war es auch schon.
Ich halte an und laufe über die sechsspurige Willy-Brandt-Straße und ziehe die Frau erst einmal von der Fahrbahn. Dann rufe ich über Handy den Rettungsdienst. Vom Rettungsdienst kommen dann weitere Anweisungen. Ruhig und sachlich wird mir gesagt was ich tun solle.
Sprechen Sie die Frau an. Fragen sie: „Wie alt Sie ist, was tut ihr weh!“
82 Jahre ist sie alt. Sie wollte nur nach einem Taxi winken, und habe dann den Bordstein nicht gesehen und sei halt dann gestolpert und auf die Straße gefallen.
Wahrscheinlich ist wohl Ihr Arm gebrochen. In der Zwischenzeit hat dann endlich ein Autofahrer angehalten und mit Warnblinker die rechte Spur gesperrt. Er hat eine Rettungsdecke  herausgeholt und Sie der Frau erst einmal umgelegt, und mit beruhigenden Worten sich dann ebenfalls um die Frau gekümmert. Nach ein paar Minuten war dann auch der Unfallwagen da, und die Frau war dann in sicheren Händen.
Vielen Dank noch einmal an den Autofahrer der geholfen hat, und vielen Dank auch an meine Fahrgäste im Fahrradtaxi, die so viel Geduld hatten.
Traurig finde ich nur, dass in einer Großstadt, mit so vielen Menschen die meisten achtlos weiter fahren oder laufen.
Was für ein schwarzer Tag!
Regen ohne Ende, dann dieses nicht sehr schöne Erlebnis, und die Kasse hat auch nicht geklingelt.
 
So blieb mir nur die Gebuchte Tour am Abend.
7 Mädels feiern Jungessellenabschied. Vom Rathausmarkt soll es zum Beach – Club „Strand Pauli“ gehen. Mit drei weiteren Fahrradtaxis machen wir eine kleine Stadtrundfahrt daraus. Die Mädels sind total gut drauf. So entsteht eine Tour zwischen Sightseeing und lustiger stimmungsvoller Fahrt. Bei „Strand Pauli“ angekommen, mussten wir dann leider Festellen das heute geschlossen ist. Was nu? Nikolai macht einen Vorschlag: „Ich fahre eben dort hinten hin, laufe über die Fußgängerbrücke, dort gibt es ein nettes Lokal. Ich schaue nach ob noch Plätze frei sind. Wie gesagt so getan. Es sind wirklich noch Plätze frei. Also setzen wir unsere Fahrt fort, und Kurbeln uns hoch nach St.Pauli. Am Lokal angekommen dann die totale Begeisterung. Mit so viel Service haben wir gar nicht gerechnet, das war echt super.
 
So hatte dieser „Graue Tag“ dann am Ende wenigstens noch einen kleinen „Lichtblick“.

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Hamburg - Autofreier Sonntag

Mittwoch, 16. April 2008

Am Sonntag den 20.4.08  heißt es wieder "Autofreier Sonntag" fürs Klima.

Nachdem der erste "Autofreie Sonntag", zumindestens in Hamburg, ein "Flop" war,

sollten sich doch alle an die eigene Nase fassen und diesesmal das Auto stehen lassen.

In Hamburg sind alle Busse und Bahnen kostenlos.

Die Radfahrer sollen diesesmal auf ihre kosten kommen.

Ab 11.00 Uhr geht es von den Bahnhöfen Ohlstedt, Bergedorf,  Harburg und Blankenese in einer Sternfahrt zu Stadtpark. Dort steigt von 12-19 Uhr rund um das Planetarium, die große Klimaschutz - Party. Und um 16.00 Uhr spielt Lotto King Karl.

Mehr Infos: www.klima.hamburg.de

 

Bei diesem "Autofreien Sonntag" sind nun auch die Fahrradtaxis auf der Straße.

Also mitmachen und das Auto stehen lassen.

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Hamburg - Wooowww!!!

Samstag, 5. April 2008

So macht das bloggen richtig Spaß!

Die Besucherzahlen steigen. Jetzt würde ich mich über Kommentare richtig freuen.

Gefällt Euch das mit dem Fotorätsel? Könnte man etwas besser machen?

Leute ich brauche Eure Meinung!

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Hamburg - Zum Blog "Fahrradtaxis Modellversuch"

Mittwoch, 2. April 2008

Mein gestrieger Beitrag "Fahrradtaxis Modellversuch" war für alle, die es nicht bemerkt haben, natürlich ein "Aprilscherz".

Die "Großraumvelos" gibt es natürlich überhaupt nicht.

 

Noch ein kleiner Tipp: In den nächsten Tagen wird es wieder ein Fotorätsel geben.

Zu Gewinnen gibt es dann einen Restaurant - Gutschein im Wert von 15 Euro.

Also halt ab und zu reingucken.

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Hamburg - Fahrradtaxi Modellversuch

Dienstag, 1. April 2008

                                                                                                          Hamburg 1.April 2008
Saisonstart der Fahrradtaxis
Seit heute Mittag sind die Fahrradtaxis wieder auf Hamburgs Straßen unterwegs.
Alle Fahrer sind nun froh, dass es nun endlich losgeht.
Die lange "Velo- lose" Zeit ist nun endlich vorbei.
 
Zum ersten Mal nehmen die „Hamburger Fahrradtaxis“ an einem Bundesweiten Modellversuch teil. Seit heute sind nur in Hamburg drei so genannte „Großraumvelos“ unterwegs. Diese Fahrradtaxis mit Anhänger können bis zu 10 Personen auf einmal Transportieren. Zunächst werden diese drei Fahrzeuge im Linienverkehr zwischen dem Hamburger Rathaus und den Landungsbrücken eingesetzt. Drei speziell ausgesuchte Fahrer werden diese Fahrzeuge fahren. Sie wurden in den Wintermonaten speziell für diese Aufgabe geschult, und in einem bekannten Hamburger Fitnesstudio dafür trainiert.
 
Ich wünsche allen Fahrern, allen Verantwortlichen eine tolle und spannende Saison 2008.
Nicht nur in Hamburg, sondern auch in all den anderen Städten wo die Fahrradtaxis unterwegs sind.
     

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Hamburg - Bobbys "rasen" mit Rikscha zum Einsatzort

Samstag, 15. März 2008

Tatüü-tataa....
Mit einer Rikscha (Bild) sind zwei britische Polizisten zum Einsatz gerast. Dabei riefen sie selbst aus voller Kehle "Tatüü-tataa", wie die englische Tageszeitung "The Times" am Donnerstag berichtete. Die beiden Beamten patrouillierten im westenglischen Hereford, als sie von Kollegen zur Hilfe gerufen wurden.
 
 
 

Sofort seien die zwei Polizisten auf ein vorbeifahrendes Fahrrad-Taxi aufgesprungen. Ein anderer Rikscha-Fahrer habe sich mit lautem Geklingel dem Tross angeschlossen. Am Ort des Geschehens konnten die Bobbys einen Einbrecher festnehmen.

Die tüchtigen Rikscha-Fahrer bekommen nun ein ordentliches Trinkgeld für ihren Einsatz, sagte ein Polizeisprecher.

Text und Foto Krone.at Kronen Zeitung

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Hamburg - Bin ich Verrückt?

Montag, 25. Februar 2008

Verrückt, Ehrgeiz oder süchtig nach Radfahren? Wie soll man das nennen.
Der Reihe nach.
 
Noch knapp 5 bis 6 Wochen, dann startet voraussichtlich die neue Rikscha – Saison.
Nicht mehr viel Zeit um meine Fitness zu verbessern. Jedenfalls fühle ich mich momentan noch nicht „fit“ genug. Immer wieder kommt mir etwas dazwischen, um eine gewisse Regelmäßigkeit in mein Training zu bekommen.
Denn dreimal pro Woche eine Stunde, sollte man schon mindestens Radfahren.
 
Aber um einen achtstündigen Rikschatag ohne „Sauerstoffzelt“ zu überstehen ist das natürlich viel zu wenig.
Mein normales Pensum liegt so bei fünfmal die Woche, eineinhalb bis zwei Stunden Radfahren.
Davon bin ich momentan aber noch ein ganzes Stück entfernt.
Seit zwei Wochen fahre ich nun vor Arbeitsbeginn wenigstens schon einmal so an die 15 Km.
Und hin wieder, je nach Zeit auch noch nachmittags. Nicht viel, aber besser als nichts.
 
Das heißt um 2.15 Uhr klingelt der Wecker. 3.00 Uhr ist Abfahrt, 4.00 Uhr ist Arbeitsbeginn. 13.00 Uhr Feierabend. Auf direktem Weg nach Hause, und wenn nichts dazwischen kommt ein kleines Nickerchen und danach noch einmal eine kleine Runde.
 
Drei Vorteile hat das ganze. Man kann um diese Uhrzeit auf der Straße fahren, Autos trifft man nur ganz selten. Erstaunlicherweise sehe ich mehr Radfahrer als Autofahrer. Die Luft ist noch richtig gut, und man ist auf der Arbeit richtig hell wach.
 
Na ja, es sind noch ein paar Wochen, mal sehen ob es noch klappt.

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Hamburg - Alltagshelden

Dienstag, 12. Februar 2008

„Alltagshelden“,
es gibt sie überall, sie ständig unter uns, ob Mensch oder Tier.
Ein Alltagsheld ist ….
 
- der in öffentlichen Verkehrsmitteln, älteren Menschen einen Sitzplatz anbietet.
- der in diesen schwierigen, verrückten Zeiten, noch ein lächeln übrig hat.
- der kein Nokia Handy mehr hat.
- der das Rauchen aufgegeben hat.
- der, der behinderten Menschen über die Straße hilft.
- der seinem Chef auch einmal die Meinung sagt, obwohl sein Arbeitsplatz gefährdet ist.
- der „Radler – Rebell“ , der wegen der maroden Radwegen in Hamburg auf der 
  Straße fährt.
- meine Frau, mit der man durch dick und dünn gehen kann.
- der, der den Menschen in der Not hilft.
- die Frau im Zeitungskiosk, die mir jeden morgen, mit einem lächeln die Tageszeitung  
   verkauft.
- mein Kater Felix, der mich jeden Morgen um halb drei weckt (auch am Wochenende), und 
 meint er muss frühstücken.
- mein Sohn, auf den ich sehr stolz bin.
 
Was sind Eure „Alltagshelden“?
Schon einmal darüber nachgedacht?

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Hamburg - Endlich im Netz

Mittwoch, 6. Februar 2008

Es ist vollbracht. Meine Website ist jetzt im Netz. Neu überarbeitet, ohne großen "Schnick Schnack", einfach nur die Fakten. Alles weitere, Gewinnspiele und so weiter, laufen dann hier im Blog. Also einfach einmal reinschauen unter www.rikschatours.de 

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Hamburg - Straßen - Kampf

Samstag, 2. Februar 2008

Ein Radfahrer probt den Aufstand!
 
So lautete die Schlagzeile in der Hamburger Morgenpost vom Freitag, den 1.2.08
Der Radler – Rebell fährt immer – und allen Verboten zum Trotz auf der Straße.
Dr. Frank Bokelmann macht das aus Prinzip. Damit ärgert er die Behörden und landete jetzt sogar vor Gericht.
Der Grund: Viele Radwege sind seiner Meinung nach unpassierbar.
Der 47 jährige Finanzbeamte ist leidenschaftlicher Radfahrer – und in dieser Sache überzeugter Querulant.
Hamburgs Radwege sind größtenteils eine Katastrophe. Entweder zugewachsen, zugeparkt oder mit Schlaglöchern übersät. Und wenn dann die Radfahrer auf die Straße ausweichen, sind die Autofahrer empört. Denn wenn ein Radweg vorhanden ist, muss man ihn auch benutzen. So steht es in der Straßenverkehrsordnung.
Bokelmann verstößt regelmäßig gegen diese Vorschrift. Und das seit Jahren.
Sein Ziel: Die Abschaffung der Benutzungspflicht für Radwege.
„Zumindest sollten die, wenn sie schon benutzungspflichtig sind, auch benutzbar sein“, fordert Bokelmann.
Bokelmann bekam mal wieder ein Ticket – und beschloss: „Das zahl ich nicht!“
Deshalb musste er nun vor Gericht. Beeindruckt hat ihn das nicht.
Im Gegenteil: „Ich habe es darauf angelegt. Ich knüppel schon seit zehn Jahren auf die Behörden ein.
Mit der Akribie eines Finanzbeamten arbeitete sich Bokelmann in die Straßenverkehrsordnung ein. Er kennt sämtliche Paragrafen in- und auswendig.
Auf seiner Homepage ( www.frank-bokelmann.de) hat er ganze Urteile, Verkehrsschilder und diverse Links zum Thema Radwegbenutzung eingestellt.
Der Richter hat gestern das Verfahren gegen ihn eingestellt.
Ein Sieg. Bokelmann ist sicher: „Das ist der Anfang vom Ende der Benutzungspflicht.

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