
Hamburg - Strampeln für einen guten Zweck!
Montag, 27. Oktober 2008





Videoclip: Rikscha in Dresden, Berlin, New-York
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Sternenbrücke
Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben,
aber den Tagen mehr Leben.
Die Welt steht still bei der Nachricht: "Wir können für Ihr Kind nichts mehr tun..."
In Deutschland sterben jedes Jahr circa 4600 Kinder. Das Kinder-Hospiz Sternenbrücke betreut die
ganze Familie für 4 Wochen im Jahr auf ihrem
langen Krankheitsweg, um immer wieder eine Entlastungs- und Erholungsphase der
betroffenen Familien zu ermöglichen und
begleitet die Familie auf dem letzten Lebensweg ihres Kindes im Sterbeprozess.
http://www.sternenbruecke.de/start06/sternenbruecke.html

Sternenbrücke
Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben,
aber den Tagen mehr Leben.
Die Welt steht still bei der Nachricht: "Wir können für Ihr Kind nichts mehr tun..."
In Deutschland sterben jedes Jahr circa 4600 Kinder. Das Kinder-Hospiz Sternenbrücke betreut die
ganze Familie für 4 Wochen im Jahr auf ihrem
langen Krankheitsweg, um immer wieder eine Entlastungs- und Erholungsphase der
betroffenen Familien zu ermöglichen und
begleitet die Familie auf dem letzten Lebensweg ihres Kindes im Sterbeprozess.
http://www.sternenbruecke.de/start06/sternenbruecke.html

Richard Lugner - geht auf Reisen - diesmal nach Hamburg.
Im laufe der letzten Woche kam ein Anruf vom Sender ATV aus Österreich. Der Sender möchte am Wochende ein paar Aufnahmen mit Richard Lugner und einer Begleiterin in einer Rikscha machen. Eine zweite Rikscha fährt dann mit Kameraman und Tonassistent nebenher und filmt das ganze.
Treffpunkt war dann in der Speicherstadt. Besonderer Wunsch vom Filmteam, die Fahrt sollte am Cruise Size-Terminal enden, wo gerade der Luxusliner "Jewel of the Seas" liegt.
Kein Problem - die Fahrt beginnt - wir fahren erst zur Historischen Deichstraße und dann wieder zürück in die Speicherstadt. Eigentlich sollte ich alles so erzählen wie immer. Doch wenn eine Kamera läuft, sieht die Welt doch ganz anders aus. Schwerstarbeit für den Kameramann, der immer halb aus der Rikscha gebeugt, seine Aufnahmen machte.
Dies war für uns natürlich eine nicht alltägliche Stadtrundfahrt, aber so wie wir sonst unsere Stadtrundfahrten gestalten - damit hatte dies nichts zu tun.
Am ende der einen Stunde werden dann, wenn überhaupt, höchstens 2 Minuten zu sehen sein.
Die Lugners Season 7 / Folge 5 am Mittwoch den 10.10.07

Richard Lugner - geht auf Reisen - diesmal nach Hamburg.
Im laufe der letzten Woche kam ein Anruf vom Sender ATV aus Österreich. Der Sender möchte am Wochende ein paar Aufnahmen mit Richard Lugner und einer Begleiterin in einer Rikscha machen. Eine zweite Rikscha fährt dann mit Kameraman und Tonassistent nebenher und filmt das ganze.
Treffpunkt war dann in der Speicherstadt. Besonderer Wunsch vom Filmteam, die Fahrt sollte am Cruise Size-Terminal enden, wo gerade der Luxusliner "Jewel of the Seas" liegt.
Kein Problem - die Fahrt beginnt - wir fahren erst zur Historischen Deichstraße und dann wieder zürück in die Speicherstadt. Eigentlich sollte ich alles so erzählen wie immer. Doch wenn eine Kamera läuft, sieht die Welt doch ganz anders aus. Schwerstarbeit für den Kameramann, der immer halb aus der Rikscha gebeugt, seine Aufnahmen machte.
Dies war für uns natürlich eine nicht alltägliche Stadtrundfahrt, aber so wie wir sonst unsere Stadtrundfahrten gestalten - damit hatte dies nichts zu tun.
Am ende der einen Stunde werden dann, wenn überhaupt, höchstens 2 Minuten zu sehen sein.
Die Lugners Season 7 / Folge 5 am Mittwoch den 10.10.07


Am 24.2.07 erschien im Hamburger Abendblatt folgender Artikel.
Hamburs Velo-Taxis stehen vor dem Aus. Die Rikschas auf drei Rädern werden voraussichtlich schon in der kommenden Saison von April an nicht mehr fahren. Der Grund: Hauptsponsor Vattenfall zieht sich zurück. Nach der Fusionierung zu Vattenfall Europe wird in regionale Werbung nicht mehr investiert. Davon betroffen ist auch Luise Czerwonatis (54). Sie gehört zu den 60 Fahrern der Firma Trimotion - dem einzigen Anbieter von Velo-Fahrten in Hamburg. Die zierliche Frau ist gut trainiert: Sie radelt das 150 Kilogramm schwere Velo-Taxi plus Fahrgäste bis zu 60 Kilometer am Tag. Die begeisterte Radlerin kutschiert schon in der fünften Saison Fahrgäste durch Hamburg. An die 50 000 Hamburger und Touristen nutzen den Service pro Jahr. Die Firma finanziert sich fast ganz mit Werbung und macht so einen Umsatz von rund 120 000 Euro. 9600 Euro kostet Sponsoren die Werbefläche pro Velo jährlich. Nun liegt die Finanzierung von elf Velos in der Schwebe. Geschäftsführer Christian Fölsch ist beunruhigt: "Wir haben keinen Plan B in der Tasche." Deshalb wird jetzt dringend ein neuer Sponsor gesucht: "Das ist Werbung im Herzen der Stadt", sagt Fölsch. Denn die Velos fahren auf Routen in der Innenstadt und am Hafen. Außer Stadtrundfahrten erfüllen die Fahrer auch Wünsche: "Ich bin schon als Elvis verkleidet mit einem Hochzeitspaar nach Berne geradelt", erzählt Fölsch.
"Ich kann mir Hamburg ohne Velos nicht mehr vorstellen", sagt Czerwonatis. Die Velo-Taxi-Fahrerin arbeitet auch als freischaffende Künstlerin und Bühnenbildnerin. Doch den Sommer-Job will sie nicht verlieren: "Das ist Sport bei frischer Luft. Jeden Tag treffe ich Leute, und ich liebe es, durch Hamburg zu fahren." Sie zahlt an Trimotion 10 Euro Miete für das Velo pro Tag. 2,50 Euro zahlt der Fahrgast pro Kilometer, und dieses Geld behalten die Chauffeure für sich. "Bei einem Besuch der , Queen Mary 2', können das 200 Euro am Tag sein", so Czerwonatis. Anlässlich des 90. Stadtparkjubiläums tauschte die Radlerin das Lenkrad gegen den Rücksitz ein und wurde von Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) im Velo-Taxi befördert. Bei 30 Grad durch den Stadtpark. "Ich habe ihm nicht verraten, wie der Hilfsmotor angeht", sagt Czerwonatis lachend.
Mittlerweile haben wir August. Die Velotaxis fahren immer noch. Doch wie sieht es für die Zukunft aus. Durch einige Werbeaktionen, und vereinzelte Werbepartner ist es erst einmal gelungen weiter zu machen. Doch es sieht nach wie vor nicht gut aus. Zum überleben brauchen wir zehn Velos unter Werbung. Es gibt zwar noch einige kleine Strohhalme, an die wir uns klammern. Doch der entscheidende Werbepartner fehlt halt noch.
In der fünften Saison bin ich nun dabei. In diesen Jahren habe ich soviel über meine Stadt gelernt, die Geschichte, Insider Tipps und vieles mehr. Den Leuten die Stadt zu zeigen, in einem persönlichen Gespräch, und nicht vom Band. Mit der Rikscha an Plätze zu fahren wo kein Stadtrundfahrtbus hinkommt, das hat schon was. Das alles soll in der neuen Saison vorbei sein? ......Unvorstellbar!!!!!
Vielleicht findet sich ja auf diesem Wege ein Werbepartner.
Über Kommentare würde ich mich freuen.


Eine Stadtrundfahrt
Es war am letzten Samstag, es muß so gegen 15.30 Uhr gewesen sein. Ich hatte gerade eine Tour vom Rathaus zu Landungsbrücken. Meine Fahrgäste sind gerade ausgestiegen und ich hatte ein wenig Zeit mich mit einem meiner Kollegen zu unterhalten. Plötzlich tauchen fünf junge Männer , so um die 25 auf. Wir brauchen drei Rikschas. Ihr seid schon mal Gebucht schallt es aus der Gruppe. Einer rennt erst einmal los und holt Bier. Was wollt ihr denn machen? Fragt einer der Velotaxifahrer..... Eine Tour durch Hamburg. Auf jedenfall Reeperbahn , St.Pauli.....und dann noch das Rathaus und Alster. Als alle drin sitzen, geht die Tour mit Schlachtgesängen los. Als erstes zur Reeperbahn. Das heißt erst einmal mächtig Bergauf. Plötzlich tickt mir von hinten einer auf die Schulter. Wir wollen auf jeden fall ein Rennen......und du hast mit uns beiden 238 kg an Bord. Meine 80 kg und die 180 kg von der Rikscha.......auweia. Woher kommt Ihr denn? Lautet meine Frage. Aus Köln. Kölle A...... Und wieder Gesänge. Jetzt gehts Bergauf, ein Gespräch ist jetzt nicht mehr möglich, mein Puls steigt in die Höhe. Auf dem Kiez angekommen fahren wir mitten durch. Hans Albers Platz, Große Freiheit u.s.w. . Die Gesänge verstummen. Denn mittlerweile befinden wir uns im tiefsten St.Pauli und sind auf dem Weg ins Schanzenviertel. Auf der Feldstr. noch ein kurzer Zwischenstop an der Tanke. Bier ist alle. Die Fahrt führt uns nun über den Neuen Wall, Hamburgs Nobel Einkaufsmeile, zum Rathaus und an die Alster. Am Ende der Tour noch nette freundliche Verabschiedungen. Das war wirklich mal eine echt schöne Tour. So etwas hat man nicht immer. Die Köllner sind schon ein lustiges Völkchen. Da sind wir ja einmal gespannt auf das erste Heimspiel des FC.St.Pauli - 1.FC Köln