Hamburg - Reeperbahn

Sonntag, 11. November 2007

www.rikschatours.de ....Reeperbahn (um 1830); keine Hamburger Straße ist bekannter als die Reeperbahn, denn an kaum einem anderen Ort in der Welt wird soviel Vergnügen verkauft. Der sündigen Meile haben solide Handwerker ihren Namen gegeben.

1626 richteten die Seiler oder Reeper hier Bahnen ein, auf denen sie ihre Taue und Seile anfertigen. Ihre alten Bahnen am Eichenholz waren durch die Festungserweiterungen zu klein geworden. 1883 mußten sie aus St.Pauli weichen.

Die Stadt wollte bauen. Die Nähe des Hafens ließ ein Vergnügungsviertel entstehen.

Die Straße wurde bereits zwischen 1820 und 1830 angelegt und hieß zunächst

" Altonaer Straße "

Aber das Vergnügungsviertel oder auch Kiez genannt hat auch seine "Schatten Seiten".

Eine brutale Jugendgang zog über die Reeperbahn. Bewaffnet mit Messern und Flaschen. Sie suchten Streit und wollten Handys rauben.

Daniel W. wurde in der letzten Woche zum Opfer. Sie haben Ihm dem Kopf aufgeschlitzt. Nun hat Innensenator Udo Nagel für die Reeperbahn ein generelles Waffenverbot durchgesetzt. Ab 14. Dezember wird auf St.Pauli scharf kontrolliert.

Bis zu 10 000 Euro Geldstrafe soll es dann geben.

Videoüberwachung ist rund um die Reeperbahn schon seit langem.

Richtig oder Falsch?

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , , ,


Hamburg - Hopfenmarkt

Montag, 10. September 2007

www.rikschatours.de

 

Hopfenmarkt

-( 1346 ) der Hopfenmarkt an der alten Nikolaikirche war nach dem Fischmarkt der zweite Markt Hamburgs. Er hieß daher zunächst Neuer Markt und erhielt seinen heutigen Namen um die Mitte des 14. Jahrhunderts, als sich der Handel mit dem für die Bierstadt Hamburg wichtigen Hopfen hierher verlagerte. Es wurden aber weiterhin auch die verschiedensten Lebensmittel verkauft.

Der Hopfenmarkt war der quirligste Hamburger Markt.

Der Topograph Ludwig v. Hess schrieb 1810: " An keiner stelle in der Welt kann des Gewimmels von Menschen leicht mehr sein als auf diesem Hopfenmarkt..."

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , ,


Hamburg - Feuer Inferno

Montag, 27. August 2007

www.rikschatours.de

 

Verzweifelt kämpfen die Menschen in Griechenland,  um ihre Häuser, ihr Hab und Gut und um ihre Heimat.

Bei den Bildern die zur Zeit in den Nachrichten laufen, kann man sich vieleicht ein wenig vorstellen wie es  der Bevölkerung 1842 in Hamburg erging.

 

Deichstraße (1304)

in der Deichstraße 44 beim Cigarrenmacher Cohen begann in der Nacht vom 4. auf den  5.Mai 1842 der Große Brandt, der ein Drittel der Stadt vernichtete. Das Feuer entstand durch einen Brandtstifter. 

Vorausgegngene Trockenheit und anhaltender Wind ließen dann ein Großfeuer entstehen, das sich Richtung Norden und Osten seinen Weg durch die Stadt fraß.

Nach dem morgentliche Hauptgottesdienst, stand bereits am Nachmittag um 16.00 Uhr der Turm der Nikolaikirche in Brandt.

 

Erst am morgen des 8. Mai 1842 kamen die Flammen zum Stillstand. Selbst die Sprengung des Alten Rathauses an der Trostbrücke hatte keine so große Schneise geschaffen, als daß sie den Brand hätte stoppen können.

51 Tote, 130 Verletzte, 1750 zerstörte Gebäude, 2 Kirchen und 20 000 Obdachlose Hamburgerinnen und Hamburger.

Die Nachricht vom Großen Brand wurde Zeitungsschlagzeile in ganz Europa, und von überall her erreichten spontane Hilfssendungen die Stadt.

 Die Deichstraße ist mit ihren erhalten gebliebenden Fachwerkhäusern ein Symbol für das alte Hamburg geworden. Es stehen noch fünf Häuser aus dem 17. Jahrhundert. Die anderen Häuser wurden originalgetreu rekonstruiert.

 Die Straße wurde vermutlich nach einem Deich benannt, den die ersten Siedler hier im 12. Jahrhundert errichteten.

Brandsende ( 1843 )

die nach dem Brand 1842 neu angelegte Straße bezeichnet die Stelle, an der das große Feuer kurz vor den Befestigungsanlagen zum Stillstand kam.

 

 

 

 

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , ,