Hamburg - Eisrettung auf der Alster

Donnerstag, 8. Januar 2009

Zurzeit ist die Kältewelle überall das Thema Nr.1. Wir hier in Hamburg haben im Gegensatz zu anderen Orten in Deutschland, mit -11 Grad in der Nacht, noch Recht angenehme Temperaturen.  Die Feuerwehr Hamburg übte gestern auf der Alster die Eisrettung. 15 Minuten haben die Feuerwehrmänner Zeit, vom Einsatzsingnal bis zur Rettung einer Person.
"Wichtig ist, dass man sich ruhig verhält", sagte Feuerwehrsprecher Peter Braun. Paddelt man von einer Eisscholle zur anderen, verliert man zu viel Energie. Versinkt man im Wasser, gilt: Innerhalb von zehn Sekunden muss man auftauchen, sonst setzt ein tödlicher Atemreflex ein. Schafft man es mit dem Kopf an die Luft, überlebt man ungefähr 15 Minuten lang im kalten Wasser. Mit einem Schlauchboot rückten die Retter auf der dünnen Eisfläche zum vermeintlich Verunglückten vor. Neben dem Boot zogen sie zwei Leitern mit - zur Druckverteilung. Nach wenigen Minuten hatten sie die eingebrochene Person gerettet.
 
Am Dienstag hatte der 62 jährige Gerd D. gemütlich seine runden auf dem brüchigen Eis des Stadtparksees gedreht. Selbst als die Polizei ihn über Lautsprecher eines Rettungshubschrauber warnte kam der Mann nicht vom. Gestern rasten dann 7. Polizeiwagen plus Feuerwehr zur Alster. Wieder war Gerd D. auf dem Eis. Gerd D. wurde daraufhin festgenommen – und seine Schlittschuhe wurden beschlagnahmt.
 
Können wir uns bei dieser Kälte vielleicht wieder einmal auf ein Alstervergnügen auf der Alster freuen?
Zurzeit ist die Eisschicht der Alster gerade einmal 3 cm dick. 20 cm dick muss die Eisdecke sein damit wieder einmal Eisvergnügen auf der Alster stattfinden könnte.
Das letzte Alstervergnügen fand meines Wissens vor 12 Jahren statt. Aber genau weiß ich es leider auch nicht mehr. 500 000 Menschen spazierten damals auf der Alster herum. Manche Händler übernachteten damals auf dem Eis, um sich morgens eine Erlaubnis für 700 Euro zu kaufen, damit sie den begeisternden Menschen Glühwein und Bratwurst verkaufen konnten.

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Hamburg - Neue Perspektive

Donnerstag, 6. März 2008

Die Baustelle am Jungfernstieg nimmt jetzt konkrete Formen an. Zwischen dem historischen Alsterpavillon ( Alex ) und  dem Glaswürfel ( D.O.C. ) sind die Bäume schon verschwunden.
Bauzäune und weggeräumte Gewegplatten  bestimmen jetzt das Bild. Für rund drei Jahre wird jetzt für die neue U4 gebuddelt. Der Alsteranleger muss weichen. Die Alsterschiffe bekommen einen provisorischen Anleger. Ein Holzsteg, wird ungefähr auf der Höhe vom Glaswürfel, schräge Richtung Mitte zur Binnenalster gebaut. Die hälfte scheint schon fertig zu sein.
 
Dieser Holzsteg dürfte aber gar nicht so uninteressant zu sein. Ich denke da nur an die vielen Fotografen und Hobbyfotografen. Kommt man doch trockenen Fußes, fast bis zur Mitte der Binnenalster.
Hieraus ergibt sich nun eine völlig neue Perspektive auf Hamburgs Skyline. Das wunderschöne Hamburger Rathaus wird man dann wahrscheinlich auf vielen Bildern einmal anders sehen. Ich bin mal gespannt wann die ersten Fotos und Videos im Internet auftauchen.

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Hamburg - Radtour zum Ohlsdorfer Friedhof

Donnerstag, 4. Oktober 2007

www.rikschatours.de

 

In Hamburg war es am Tag der Deutschen Einheit, wie vorausgesagt schönstes Wetter.

Also haben wir uns entschlossen eine Radtour, immer an der Alster entlang, zum Ohlsdorfer Fiedhof zu machen.

Mit seinen 400 Hektar ist der Ohlsdorfer Friedhof der größte Parkfriedhof der Welt.

Er ist Hamburgs weitläufigster Park.

800 Plastiken, historische Grabmähler und einer eindrucksvollen Gartenarchitektur.

 

Eine Oase der Ruhe. 1877 öffnete der Friedhof Ohlsdorf seine Pforten.

17 km Straßennetz erschließen die Fläche. über 1,4 Mio Beisetzungen gab es bisher.

Ich muß schon sagen, ich war schwer beeindruckt. Auf dem Ohlsdorfer Friedhof war ich bisher noch nicht gewesen. So eine Wunderschöne Natur mitten in der Stadt.

Sehr beeindruckt war ich von den Mausoleen, dem Stillen Weg und den Baumgräbern.

 

Von der Hamburger Innenstadt. Immer an der Alster entlang, und die Runde auf dem Friedhof, und wieder zurück, haben wir knapp 45 km gefahren.

Mit sicherheit war ich hier nicht das letzete mal. Dieser Park ist so schön das man hier ruhig öfters einmal hinfahren kann.

 

 

 

 

 

 

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