Hamburg - Wer hat den Stöpsel rausgezogen?

Montag, 15. Dezember 2008

Kaum noch Wasser in der Elbe. Hat da etwa einer den „Stöpsel rausgezogen“?
Seit einigen Tagen ist irgendwie so ein merkwürdiges Wetter in Hamburg. Grau in Grau, kein Regen kein Schnee und es ist für diese Jahreszeit recht milde. Der Wind drückt das Wasser Richtung Nordsee. Selbst bei Hochwasser ist die Elbe nicht richtig voll. In den Nebenbecken des Hafens ist selbst die Fahrrinne betroffen. Die Barkassen haben eigentlich einen sehr niedrigen Tiefgang, doch selbst die Barkassen kommen nicht mehr überall dort hin wo sie gerne hin möchten. Selbst bei „Wetten das“ musste das Programm hektisch geändert werden.
Kam doch die Außenwetter aus der neuen HafenCity. Die Wette musste vorgezogen werden, da das Wasser immer weniger wurde. Dies bekam auch schon zweimal die Queen Mary2 zu spüren, die daraufhin nicht Eingedockt werden konnte. Der Wind ist aber nicht alleine Schuld.
Wird doch seit Jahren die Elbe ausgebackert. Durch die Elbvertiefung soll eine schnellere Strömung erzielt werden. Damit können die Schiffe im Grunde genommen, auf der Welle in den Hafen Surfen. Dies spart für die Schiffe natürlich eine Menge Energie. Ob das alles aber für die Umwelt so gut ist? Da habe ich meine Zweifel.

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , , , , , , , , , ,


Hamburg - Das neue Schmuckstück der HafenCity

Mittwoch, 24. September 2008

Zur Eröffnung des neuen Traditionshafens in der HafenCity, habe ich einmal ein kleines Video gedreht. Ich hoffe das es euch gefällt.

 

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , , , , , , , , , , ,


Hamburg - Barkassenunternehmer machen Mobil!

Freitag, 16. Mai 2008

Die Barkassenunternehmer machen mobil!
Laut Vorschrift sollen die Barkassen im Hamburger Hafen, immer mit geöffnetem Verdeck fahren!
Im Falle eines Kenterns, können sich die Passagiere so besser retten.
Die Barkassenunternehmer sind aber wohl zu recht der Meinung, dass könne man den Passagieren, insbesondere bei Regen, nicht zumuten.
Notfalls wollen die Unternehmer gegen diese Vorschrift gerichtlich vorgehen.
 
Die Hafenbarkassen wurden damals  überwiegend zum Transport der Hafen- und Werftarbeiter von den Landungsbrücken zur Werft Blohm und Voss eingesetzt. Viele Barkassen waren offene Schiffe und führten den Gütertransport im Hafen durch. Seit den 60er Jahren wurden dann die Barkassen vermehrt zur Hafenrundfahrt eingesetzt. Nach und nach wurden die Barkassen dann überdacht.
Den guten alten Barkassen geht es nun auch an den Kragen. Sie entsprechen nicht mehr den neusten Sicherheitsstandards. So werden sie wohl in den nächsten Jahren langsam von der Bildfläche verschwinden.
 
Am Freitag, bei der Einlaufparade zum Hamburger Hafengeburtstag, hatte ich einmal das Vergnügen auf einer „neuen Barkasse“ mitzufahren. (Siehe im Beitrag „Samstag beim Hafengeburtstag“ das Video)
Ich find die Dinger einfach nur schrecklich. Bei schönem Wetter, wie es beim Hafengeburtstag war, sitzen die Leute auf einer erhöhten Plattform. Ein Warnschild besagt dann auch: „ Beim durchfahren von Brücken, bitte nicht aufstehen“.
Es fehlt halt wie bei den „alten Barkassen“, dass Flair.
Aber die Barkassenfahrt, war schon sehr Informativ, viele Informationen die man Teilweise selbst ich, als Hamburger, noch nicht wusste.

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , , , , ,


Hamburg - Erinnerungen an die Kindheit

Dienstag, 11. September 2007

www.rikschatours.de

 

Erinnerungen an die Kindheit.
Es muss so um 1971 gewesen sein.
Ich war damals 13 Jahre alt. Mein Kumpel Werner und ich hatten Schulferien.
In den Ferien besserten wir unser Taschengeld auf. Wir halfen bei seinem Vater auf der Hafenbarkasse „ Uwe“ .
Den Leuten beim ein- und aussteigen helfen, festmachen, die „Touris“ mit Bier und Cola versorgen, Deckschruppen u.s.w.
 Die Hafenbarkassen wurden damals  überwiegend zum Transport der Hafen- und Werftarbeiter von den Landungsbrücken zur Werft Blohm und Voss eingesetzt. Viele Barkassen waren offene Schiffe und führten den Gütertransport im Hafen durch. Seit den 60er Jahren wurden dann die Barkassen vermehrt zur Hafenrundfahrt eingesetzt. Nach und nach wurden die Barkassen dann überdacht.
Eines Sonntags morgens wollten wir noch Angeln. Um 3.30 Uhr sind wir dann runter zu den Landungsbrücken, dort unter der Brücke, wo die Barkassen festgemacht sind.
Das war unser Revier. Werner konnte ja gut Angeln, aber ich, ich hatte keine Ahnung. Na ja,… die Würmer waren zum Baden vorbereitet und am Haken in der Elbe.
Plötzlich erzählt mir Werner: „Mensch ich muss noch zum Fischmarkt und für Muttern Schollen kaufen“, ich komme gleich wieder!... Da stand ich nun mit meiner Erfahrung als Angler. Es dauerte auch nicht lange, und ich hatte einen Biss.
Einen Aal hatte ich dran. Nach dem er sich mehrmals um mein Handgelenk gewickelt, hatte musste er nun „dran glauben“.
Doch wie macht man das? Ach ja, die Angler betäuben den Fisch mit einem Schlag auf dem Kopf??? Doch womit??? Ach ja… die Fahrradpumpe geht!!! Hektik bricht aus….Nach mehreren Schlägen mit der Fahrradpumpe schwuppt das Viech  doch wieder in die Elbe zurück.
Eine Angel habe ich bis heute nie wieder angefasst. Ob der Aal noch lebt?
Oder ob er schon bei „Aale Dieter“ am Fischmarkt über den Tresen gegangen ist?
Ich weiß es  nicht .
 Den guten alten Barkassen geht es nun auch an den Kragen. Sie entsprechen nicht mehr den neusten Sicherheitsstandards. So werden sie wohl in den nächsten Jahren langsam von der Bildfläche verschwinden.
Schade!
 

Schlagwörter für diesen Artikel: , , , , , , , ,