Hamburg - Velotaxi - Tour

Mittwoch, 5. September 2007

www.rikschatours.de

 

Eigentlich wollte ich mir am letzten Wochenende einmal eine Ruhepause gönnen.
Durch die  Triathlon Weltmeisterschaft sind die meisten Wege und Straßen, die wir Velotaxis benutzen, gesperrt.
Erfahrungsgemäß läuft dann nicht viel. Die meisten Leute wollen dann lieber beim Triathlon zuschauen. Die Hotels sind mehr mit Sportlern und mit wenigen Touristen belegt.
 Doch am Donnerstag kam dann eine Buchung über meine Internetseite. Eine Gruppe aus Cuxhaven hat sich für Samstag angemeldet. Ein Pärchen hatte Hochzeitstag.  Acht Personen, vier Rikschas.
Mit Marco, Kai und Schwotzen hatte ich mir noch drei Kollegen dazugeholt die schon lange dabei sind, und sich bestens auskennen.
Treffpunkt war dann am Hauptbahnhof. Die Gruppe ist erst einmal erstaunt.
Was ist hier bloß los…. Rund 600 000 Menschen befinden sich an der Triathlon Strecke.
Wir fahren erst einmal zum Kontorhausviertel. Chilehaus und Sprinkenhof…..
Große erstaunen, alle aus der Gruppe kennen sich doch so gut in Hamburg aus?
Doch diese Gebäude hatte sie noch nie gesehen. Der Funke zwischen den Fahrern und Fahrgästen ist schon lange übergesprungen. Allgemeines Gelächter, gute Laune….
 Wir fahren weiter in die Speicherstadt. Es werden einige enge Gassen und Hinterhöfe angesteuert. Zwischen den Fahrgästen kommt immer wieder der Daumen hoch.
Was für eine ge…. Idee.
Die „Neue HafenCity“ ist an der Reihe. Die Fahrgäste werden mit neusten Infos versorgt. Weiter geht’s zu den Landungsbrücken. Am Baumwall fahren wir auf die Promenade….
Was für ein seltener Anblick! Ein voll aufgetakelter  Dreimast Segler läuft in den Hafen ein. An den Landungsbrücken angekommen endet dann unsere Tour.
Zum Schluss noch die Frage: Wo kann man denn gut Essen?
Von allem Fahren kommt dann ganz spontan. Im Portugiesenviertel!
Für unsere Fahrgäste ging es noch am selben Abend zurück nach Cuxhaven.
Wieder einmal hatten wir eine Tour, die allen sehr viel Spaß gebracht hat.

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Hamburg - Kontorhausviertel

Montag, 6. August 2007

 

Ton an?

 

Meine heutige Rundtour mit dem Mountainbike führt mich als erstes zu den Landungsbrücken am  Hamburger Hafen. Hier am „Alten Elbtunnel“, der 1911 eröffnet wurde, fahre ich mit dem Fahrstuhl in 24m tiefe. Zwei Röhren a 6 Meter Durchmesser auf einer Länge von 426 Metern führen unter der Elbe hindurch auf die andere Seite. Drüben angekommen befinde ich mich im Hamburger Freihafen. Heute an einem Samstag  ist hier im Freihafen so gut wie nichts los. Hin und wieder mal ein Auto aber das war es auch schon. Der Freihafen einmal aus einer anderen Sicht. Maschinen, Züge, Kräne stehen still, keine Container LKW `s kein Stress keine Hektik. Über die Elbbrücken, am U-Boot vorbei Richtung Innenstadt. Hier möchte ich mir heute einmal das Kontorhausviertel ansehen.
Als erstes schaue ich mir den Sprinkenhof an. Der Sprinkenhof wurde in drei Abschnitten von 1927 bis 1943 gebaut. Ca. 6 000 000 Backsteine wurden für den Bau verwendet. Es galt einmal als das größte Bürogebäude der Welt. Die gesamte Fassade ist mit einem Rautennetz aus Backsteinen überzogen. Verschiedene Zeichen von Handel, Seefahrt und Industrie schmücken das Rautennetz. Gleich gegenüber durch die Springeltwiete hindurch sieht man das Chilehaus. Ein imposanter Bau der die Form eines Schiffes hat.
Ca. 4 800 000 rote Ziegel und 750 Güterwagen voll Zement wurden für das Chilehaus verbaut. Der Kaufmann Henry Sloman gab den Auftrag für den Bau des riesigen Kontorhauses. Er verdiente sein Geld mit dem Handel von Salpeter aus Chile. Mit dem Bau wollte er die aufstrebende Macht der hanseatischen Wirtschaft nach dem ersten Weltkrieg demonstrieren. Seit 1983 steht das Chile Haus unter Denkmalschutz und gehört zum Weltkulturerbe. Durch die Speicherstadt immer am Hafenrand entlang fahre
ich nach Hause.
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