
Hamburg - Zum Schmunzeln!
Sonntag, 28. Dezember 2008


Heute Nacht um 0.37 Uhr war Anmeldestart für die Hamburger "Cyclassics".
Start ist diesesmal am 7.9.2008.
Bereits heute morgen waren mit 10 000 Anmeldungen die Hälfte der Starplätze vergeben.
Die Streckenführung hat sich nicht weiter verändert.
Also wer mitfahren möchte. Schnell Anmelden.

Moin Moin Leute,
ich habe mir einmal ein kleines Hamburg Quiz ausgedacht. Vieleicht habt Ihr einmal Lust mit zu machen.
Zu Gewinnen gibt es leider noch nichts.
Telefonjoker und sonstige Joker könnt Ihr einsetzen.
Frage 1: Was ist ein Fleetenkieker ?
a: Ein Tourist der in der Speicherstadt auf einer Brücke steht, und sich die vorbeifahrenden Schiffe ansieht.
b: Eine Art Fernglass, im Hamburger Wortgebrauch Fleetenkieker.
c: Männer die vom Hamburger Rat angestellt wurden,um die Fahrwassertiefe im Hafen zu konntrolieren und die Fleete sauber zu halten.
d: Eine Art Wasserschutzpolizei. Sie sorgten in den Fleeten für Ordnung, damit ein geregelter Be- und Entladevorgang stattfinden konnte.
Frage 2.: Was sind Schuten ?
a: Breite Boote ohne Kiel und Motor. Die Lastentiere des Hafens, sie tragen bis zu 250 tonnen Ladung.
b: Eine Hafenbarkasse mit Dieselmotor und überdachten Führerstand. Wird heute überwiegend im Bereich Hafenrundfahrten eingesetzt.
c: Eine Art Lastensegler. Damit die Schiffe unter den Brücken hindurchfahren konnten wurde der Maßt umgelegt. Damit wurden die Waren in die Fleete gefahren und anschließend mit Seilwinden in die Speicher umgeladen.
d: Im Hamburger Volksmund werden die Schiffe der Hadag Fähren Schuten genannt.
Frage 3.: Was sind Böden ?
a: Ein ganz normaler Dachboden.
b: So werden in der Hamburger Speicherstadt die einzelnen Stockwerke bezeichnet.
Bis zu acht Böden gibt es in den Speichern.
c: So werden die neu angelegten Stufen am Hamburger Jungfernstieg genannt. Die darauf verschiebaren Holzbänke werden Böden genannt.
d: Böden nennt man auf einem Frachtsegler, den frisch polierten Fußboden.
Auflösung - Hamburg Quiz Teil 1. :
Frage 1: c: Männer die vom Hamburger Rat angestellt wurden,um die Fahrwassertiefe im Hafen zu konntrolieren und die Fleete sauber zu halten.
Frage 2: a: Breite Boote ohne Kiel und Motor. Die Lastentiere des Hafens, sie tragen bis zu 250 tonnen Ladung.
Frage 3: b: So werden in der Hamburger Speicherstadt die einzelnen Stockwerke bezeichnet.
Bis zu acht Böden gibt es in den Speichern.

www.rikschatours.de
Peterwagen - In Hamburg heißen Polizeiautos " Peterwagen ", weil es 1946 ein Verständigungsproblem zwischen einem Hamburger Polizeibeamten und einem britischen Offizier der britischen Besatzungsmacht gab. Der Engländer ließ sich das Wort " Patrolcar " ( Patrouillenfahrzeug) buchstabieren. " P like Peter ", hörte er, das war ihm dann schon genug. Seine Namensversion war geboren.
Hummel,Hummel-mors, mors - gilt als Hamburger Schlacht- oder Erkennungsruf.
"Hummel" war ursprünglich der - Ökelname eines Wasserträgers in der Neustadt. Er lebte von 1787 bis 1854, hieß eigentlich Johann Wilhelm Bentz und soll griesgrämig, reizbar und nicht zuletzt etwas beschränkt gewesen sein. Den Neustädter Jungs jedenfalls, die ihm ihr " Hummel Hummel " nachriefen, knurrte er regelmäßig ein " mors, mors " zurück, was bis heute eine ähnliche Aufforderung bedeutet wie das plattdeutsche - " Klei di an `n Mors" und soviel heißt wie leck mich am A........
Als die Hamburger Autofahrer nach den britischen kennzeichen seit 1956 wieder mit ihrem alten, 1910 eingeführten " HH " auf den Nummerschildern durch die junge Republik fuhren, erlebte der Spruch neue, überregionale Bedeutung.

Hamburger Schnack Teil 3.
bruttig - ist die Luft häufig vor einem Gewitter. Das plattdeutsche Wort bedeutet "schwül", "heiß" und letet sich von "Brut" bzw. "brüten" ab.
Bückel - ist die Kurzform zur Bezeichnung des Bücklings, des geräucherten Herings. Zugleich diente das Wort früher als Spottname für einen mageren, - spiddeligen Menschen.
Buttje - nennt man einen richtigen Hamburger Jung. Die Verkleinerungsform der Bezeichnung für den Speisefisch Butt wird als Koseform für den Ausdruck "kleiner Junge" gebraucht. Jedoch war das nicht immer so, und früher galten die Buttjes oder Butscher keineswegs als kleine, " nüddeliche" Racker, sondern so bezeichnete man bis Ende des 19. Jahrhunderts in der Regel grobe, unangenehme Kerle, für die erst dann allmählich die Bezeichnung - Briet aufkam. Aber ob niedlich oder rüde, bekämpft haben sich die Straßenjungs zu allen Zeiten, und kamen kleine Städter einmal zum Ausflug nach Finkenwerder, dauerte es bestimmt nicht lange, bis so etwas wie das im Hamburgischen Wörterbucharchiv belegte " Hamburger Buttcher, Fingerlutscher" gebrüllt wurde. Die Ausdrücke "Knabe" oder "Bub" sind in Hamburg ungebräuchlich.

Hamburg Lexikon Teil 2.
Alter und Alte - sind weitverbreitete Anreden, die sich ungeniert durch die Konversation selbst jüngster Schulkinder ziehen und in schlichteren Sprachkreisen bis weit über die Jugend hinaus geläufig bleiben. Häufig wird das " t " als " d " gesprochen, manchmal verschwindet es auch ganz oder wird zu einem zweiten " l ". Diese Variante klingt dann noch beindruckener, wenn ein kurzes " Eh " davorgeschaltet wird Es bewirkt eine minimale Pause, die aber die Anrede um so besser zur Geltung gelangen läßt, z.B. in: " Eh, Aller, hömmazuh " (hör einmal zu).
angetütert - ist, wer einen Schwips hat und schon ein bißchen - duhn ist.
breegenklöterig - Wer sich breegenklöterig fühlt, der ist ganz durcheinander, z.B. wirr im Kopf vor lauter Aufregung. " Bregen " ist das plattdeutsche Wort für Gehirn, - " klöterig " steht für etwas Zusammenschlagendes, vieleicht sind die beiden Hirnhälften gemeint?
Quiddje - oder " Quittje " ist eine halb scherzhafte, halb spötische Benennung für Nichthamburger oder Neuzugezogene in der Stadt.

Zum Besuch der Queen Mary 2 am 26.7.07 im Hamburger Hafen.
Hamburg Lexikon Teil 1.
achter(n) - heißt " hinten " oder " hinter ".
Altstädter - Elbsegler.
Anbinner - steht spötisch für die Berufsbezeichnung " Festmacher ".
bannig - bedeutet " sehr "oder " ganz schön ". Auf dem Fischmarkt war heute morgen aber bannig was los.
Barkasse - heißt eigentlich das größte Beiboot von Kriegsschiffen. Im Hamburger Hafen bezeichnet es ein Motorboot mit zumeist überdachtem und verkleidetem Fahrerstand. Es ist sehr robust gebaut und wird sowohl zu Personen- wie zur Güterbeförderung eingesetzt.
Dobbas - ist ein Begriff zur Bezeichnung einer großen, schweren Sache, eines dicken Brockens. Wenn die Queen Mary 2 die Elbe hochkommt, könnte es z.B. heißen: " Was `n Dobbas ".
Döntjes - sind kleine, häufig altbekannte Anekdoten und Geschichten, die immer wieder zu hören sind.
Kiek mol wedder in - lautet die zum Abschied ausgesprochene plattdeutsche Aufforderung, einmal wieder vorbeizuschauen.( Guck mal wieder rein )
Kieker - ist das plattdeutsche und seemänische Wort für Fernrohr oder Fernglas.
Also, wenn mann die Queen Mary 2 schon vom weiten sehen will, vergesst euern Kieker nicht.
verholen - ist ein Begriff aus dem Hafen. Es bedeutet, daß ein Schiff von einem Liegeplatz an einem anderen gebracht wird. Wer dagegen z.B. in einer Kneipe die Aufforderung erhält, sich " zu verholen ", sollte zusehen, daß er das Lokal alsbald verläßt, denn es heißt natürlich nichts anderes als: Verschwinde!