Hamburg - Familienname

Montag, 15. Dezember 2008

Wusstet Ihr schon, das in Deutschland 2205 Personen den Familiennamen "Hamburg" tragen.

Aus dem Kalenderblatt vom 5.Januar 2009 "Hummelkalender 2009"

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Hamburg - Hamburger Schnack Teil 4.

Donnerstag, 16. August 2007

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Peterwagen - In Hamburg heißen Polizeiautos " Peterwagen ", weil es 1946 ein Verständigungsproblem zwischen einem Hamburger Polizeibeamten und einem britischen Offizier der britischen Besatzungsmacht gab. Der Engländer ließ sich das Wort " Patrolcar " ( Patrouillenfahrzeug) buchstabieren. " P like Peter ", hörte er, das war ihm dann schon genug. Seine Namensversion war geboren.

Hummel,Hummel-mors, mors - gilt als Hamburger Schlacht- oder Erkennungsruf.

"Hummel" war ursprünglich der - Ökelname eines Wasserträgers in der Neustadt. Er lebte von 1787 bis 1854, hieß eigentlich Johann Wilhelm Bentz und soll griesgrämig, reizbar und nicht zuletzt etwas beschränkt gewesen sein. Den Neustädter Jungs jedenfalls, die ihm ihr " Hummel Hummel " nachriefen, knurrte er regelmäßig ein " mors, mors " zurück, was bis heute  eine ähnliche Aufforderung bedeutet wie das plattdeutsche - " Klei di an `n Mors" und soviel heißt wie leck mich am A........

Als die Hamburger Autofahrer nach den britischen kennzeichen seit 1956 wieder mit ihrem alten, 1910 eingeführten " HH " auf den Nummerschildern durch die junge Republik fuhren, erlebte der Spruch neue, überregionale Bedeutung.

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Hamburg - Hamburger Schnack Teil 2.

Dienstag, 24. Juli 2007

Hamburg Lexikon Teil 2.


Alter und Alte
-  sind weitverbreitete Anreden, die sich ungeniert durch die Konversation selbst jüngster Schulkinder ziehen  und in schlichteren Sprachkreisen bis weit über die Jugend hinaus geläufig bleiben. Häufig wird das " t " als " d " gesprochen, manchmal verschwindet es auch ganz oder wird zu einem zweiten " l ". Diese Variante klingt dann noch beindruckener, wenn ein kurzes " Eh " davorgeschaltet wird Es bewirkt eine minimale Pause, die aber die Anrede um so besser zur Geltung gelangen läßt, z.B. in: " Eh, Aller, hömmazuh " (hör einmal zu).

angetütert - ist, wer einen Schwips hat und schon ein bißchen - duhn ist.

breegenklöterig - Wer sich breegenklöterig fühlt, der ist ganz durcheinander, z.B. wirr im Kopf vor lauter Aufregung. " Bregen " ist das plattdeutsche Wort für Gehirn, - " klöterig " steht für etwas Zusammenschlagendes, vieleicht sind die beiden Hirnhälften gemeint?

Quiddje - oder " Quittje " ist eine halb scherzhafte, halb spötische Benennung für Nichthamburger oder Neuzugezogene in der Stadt.

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Hamburg: Hamburger Schnack Teil 1.

Montag, 23. Juli 2007

Zum Besuch der Queen Mary 2 am 26.7.07 im Hamburger Hafen.

 Hamburg Lexikon Teil 1.


achter(n)
- heißt " hinten " oder " hinter ".


Altstädter - Elbsegler.


Anbinner - steht spötisch für die Berufsbezeichnung " Festmacher ".


bannig - bedeutet " sehr "oder " ganz schön ". Auf dem Fischmarkt war heute morgen aber bannig was los.


Barkasse - heißt eigentlich das größte Beiboot von Kriegsschiffen. Im Hamburger Hafen bezeichnet es ein Motorboot mit zumeist überdachtem und verkleidetem Fahrerstand. Es ist sehr robust gebaut und wird sowohl zu Personen- wie zur Güterbeförderung eingesetzt.


Dobbas - ist ein Begriff zur Bezeichnung einer großen, schweren Sache, eines dicken Brockens. Wenn die Queen Mary 2 die Elbe hochkommt, könnte es z.B. heißen: " Was `n Dobbas ".


Döntjes - sind kleine, häufig altbekannte Anekdoten und Geschichten, die immer wieder zu hören sind.


Kiek mol wedder in - lautet die zum Abschied ausgesprochene plattdeutsche Aufforderung, einmal wieder vorbeizuschauen.( Guck mal wieder rein )


Kieker - ist das plattdeutsche und seemänische Wort für Fernrohr oder Fernglas.
Also,  wenn mann die Queen Mary 2 schon vom weiten sehen will, vergesst euern Kieker nicht.


verholen - ist ein Begriff aus dem Hafen. Es bedeutet, daß ein Schiff von einem Liegeplatz an einem anderen gebracht wird. Wer dagegen z.B. in einer Kneipe die Aufforderung erhält, sich " zu verholen ", sollte zusehen, daß er das Lokal alsbald verläßt, denn es heißt natürlich nichts anderes als: Verschwinde!




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