Hamburg- Weihnachtsmärkte

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Ton an ?

Überall in der Stadt gibt es sie: Die Weihnachtsmärkte.
Buden mit Glühwein und Bratwurststände. Doch wie verhalte ich mich z.B. als Tourist, wenn ich mir an einer Bratwurtsbude in Hamburg eine Wurst bestellen will?
Darum gibt es hier: „ Imbissdeutsch für Anfänger“
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Hamburg - Hamburger Schnack Teil 3.

Sonntag, 29. Juli 2007

Hamburger Schnack Teil 3.


bruttig
- ist die Luft häufig vor einem Gewitter. Das plattdeutsche Wort bedeutet "schwül", "heiß" und letet sich von "Brut" bzw. "brüten" ab.


Bückel - ist die Kurzform zur Bezeichnung des Bücklings, des geräucherten Herings. Zugleich diente das Wort früher als Spottname für einen mageren, - spiddeligen Menschen.


Buttje - nennt man einen richtigen Hamburger Jung. Die Verkleinerungsform der Bezeichnung für den Speisefisch Butt wird als Koseform für den Ausdruck "kleiner Junge" gebraucht. Jedoch war das nicht immer so, und früher galten die Buttjes oder Butscher keineswegs als kleine, " nüddeliche" Racker, sondern so bezeichnete man bis Ende des 19. Jahrhunderts in der Regel grobe, unangenehme Kerle, für die erst dann allmählich die Bezeichnung - Briet aufkam. Aber ob niedlich oder rüde, bekämpft haben sich die Straßenjungs zu allen Zeiten, und kamen kleine Städter einmal zum Ausflug nach Finkenwerder, dauerte es bestimmt nicht lange, bis so etwas wie das im  Hamburgischen Wörterbucharchiv belegte " Hamburger Buttcher, Fingerlutscher" gebrüllt wurde. Die Ausdrücke "Knabe" oder "Bub" sind in Hamburg ungebräuchlich.

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Hamburg: Hamburger Schnack Teil 1.

Montag, 23. Juli 2007

Zum Besuch der Queen Mary 2 am 26.7.07 im Hamburger Hafen.

 Hamburg Lexikon Teil 1.


achter(n)
- heißt " hinten " oder " hinter ".


Altstädter - Elbsegler.


Anbinner - steht spötisch für die Berufsbezeichnung " Festmacher ".


bannig - bedeutet " sehr "oder " ganz schön ". Auf dem Fischmarkt war heute morgen aber bannig was los.


Barkasse - heißt eigentlich das größte Beiboot von Kriegsschiffen. Im Hamburger Hafen bezeichnet es ein Motorboot mit zumeist überdachtem und verkleidetem Fahrerstand. Es ist sehr robust gebaut und wird sowohl zu Personen- wie zur Güterbeförderung eingesetzt.


Dobbas - ist ein Begriff zur Bezeichnung einer großen, schweren Sache, eines dicken Brockens. Wenn die Queen Mary 2 die Elbe hochkommt, könnte es z.B. heißen: " Was `n Dobbas ".


Döntjes - sind kleine, häufig altbekannte Anekdoten und Geschichten, die immer wieder zu hören sind.


Kiek mol wedder in - lautet die zum Abschied ausgesprochene plattdeutsche Aufforderung, einmal wieder vorbeizuschauen.( Guck mal wieder rein )


Kieker - ist das plattdeutsche und seemänische Wort für Fernrohr oder Fernglas.
Also,  wenn mann die Queen Mary 2 schon vom weiten sehen will, vergesst euern Kieker nicht.


verholen - ist ein Begriff aus dem Hafen. Es bedeutet, daß ein Schiff von einem Liegeplatz an einem anderen gebracht wird. Wer dagegen z.B. in einer Kneipe die Aufforderung erhält, sich " zu verholen ", sollte zusehen, daß er das Lokal alsbald verläßt, denn es heißt natürlich nichts anderes als: Verschwinde!




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